Willkommen in der neuen Dimension

MindE CyClone

MindE CyClone

Mit Version 1.6 positioniert sich CyClone gezielt als Vocal Cycle Engine: ein Werkzeug, das aus rohem Vocal-Material geschichtete, zyklusbasierte Instrumente baut - mit ehrlichem, formant-erhaltendem Time-Stretch als verlaessliche Basis und gezielt steuerbarem Cross-Layer-Blending als eigenstaendigem Signature-Feature, statt automatisch gewuerfelter Layer-Mischung. CyClone will dabei kein zweites Vokkalizer-artiges Pitch-Correction-Tool sein - die eigene Staerke ist die zyklusbasierte, granular-artige Resynthese ueber drei gleichzeitige Quell-Layer.

Statt ein Sample nur linear abzuspielen, analysiert CyClone das Audiomaterial, zerlegt es in musikalisch nutzbare Cycles und setzt diese in Echtzeit neu zusammen. Das Ergebnis ist ein Instrument zwischen Granular-Synthese, Resynthese und Performance-Sampler: schnell zu bedienen, visuell direkt nachvollziehbar und tief genug fuer detailreiches Sound Sculpting - bei Vocals ebenso wie bei Drums, Pads, Bass und FX.

KLANGDESIGN AUS DREI LAYERN UND EINEM FUSION-REAKTOR

Im Zentrum von CyClone steht die 3+1 Architektur:

- Layer 1, 2 und 3 nehmen eigene Samples auf.
- Jeder Layer besitzt eigene Lautstaerke-, Flow-, Morph-, Prism-, Tuning-, Playback-, Structure- und Cycle-Bend-Parameter.
- Der Fusion-Layer greift gezielt oder automatisch auf die drei Quellen zu und erzeugt daraus neue Hybrid-Sounds.

So entstehen aus einfachen One-Shots, Vocal-Fragmenten, Drums, FX oder Pads neue rhythmische und tonale Klangkoerper. CyClone eignet sich fuer geschichtete Vocal-Instrumente, aggressive Bass-Texturen, zerlegte Drum-Resynthese, bewegte Pads, Glitch-FX und organische Layer-Sounds.

CYCLE-ANALYSE UND RESYNTHESE

Beim Laden eines Samples analysiert CyClone das Material und erzeugt daraus eine Liste von Cycles. Die Engine erkennt Zero-Crossing-Strukturen, schuetzt Transienten am Sample-Anfang und nutzt eine interne Pitch-Schaetzung pro Cycle, um Wiedergabe und Cross-Layer-Blending musikalisch kontrollierbar zu machen.

Ein Wechsel der Structure-Einstellung loest eine erneute Analyse des jeweiligen Layers aus, damit die Wiedergabe zur gewaehlten musikalischen Struktur passt.

BLADE INSPECTOR: DIREKTER ZUGRIFF AUF JEDEN LAYER

Der Blade Inspector macht die drei Sample-Layer direkt steuerbar. Ein Klick auf einen Layer fokussiert dessen Parameter. Dadurch bleibt die Oberflaeche kompakt, ohne wichtige Eingriffe in Untermenues zu verstecken.

Pro Layer stehen zur Verfuegung:

- Volume: Lautstaerke des Layers
- Flow: Cycle-Dichte und Bewegungsgefuehl
- Morph: Glattung, Fensterung und Formung der Cycles
- Prism: Stereo-Breite und Phasenversatz
- Key Track: tonales Tracking oder feste Sample-Wiedergabe
- Semi: Stimmung in Halbtoenen von -24 bis +24
- Cent: Feinstimmung von -100 bis +100 Cent
- Play Mode: Forward, Backward, PingPong, Random, Freeze und Cluster
- Structure: Single, Dual, Buzz, Texture, Drone, Deep und Eternal
- Stretch: klassische Zeitverhalten-Kopplung (Shrink/Skip bis Stretch/Repeat) mit Flow, ODER per Stretch-Mode-Schalter eine dedizierte Time-Stretch-%-Kontrolle (25% bis 400% der Original-Cycle-Dauer, tonhoehenneutral, unabhaengig von Flow)
- Cycle Bend: verzerrt die Ableseposition innerhalb eines Cycles fuer einen eigenstaendigen Timbre-Effekt (kein spektrales Formant-Shifting)
- Euclidean: rhythmische Cycle-Fortschaltung mit bis zu 16 Steps
- Jitter: stochastische Variationen im Cycle-Fortschritt
- Loop: geloopte oder einmalige Wiedergabe

Der Stretch-Regler ist farbcodiert: Cyan zeigt die klassische, mit Flow gekoppelte Kontrolle, Violett die dedizierte, tonhoehenneutrale Time-Stretch-%-Kontrolle.

PLAYBACK-MODI FUER BEWEGUNG UND VARIATION

FUSION-PAIRING UND FUSION-ALGORITHMEN

Der Fusion-Layer ist mehr als ein Summenbus. Er verbindet die geladenen Samples zu neuen Klangformen und visualisiert die aktive Quelle ueber Energy Beams in der UI.

Fusion Pairing legt fest, welche Layer tatsaechlich gemischt werden: Auto uebernimmt die bewaehrte automatische Heuristik, waehrend L1+L2, L1+L3, L2+L3 und Round-Robin eine feste, vom Nutzer gewaehlte Kombination erzwingen - der ausgeschlossene dritte Layer bleibt dabei komplett stumm im Fusion-Signal, selbst wenn er geladen und aktiv spielt. In der UI werden die beiden aktiven Beams zusaetzlich hervorgehoben, waehrend der ausgeschlossene Layer sichtbar gedimmt wird.

Verfuegbare Fusion-Algorithmen:

- Morph: konstante Energie-Ueberblendung zwischen Quellen
- Vortex: ringmodulationsartige Hybridisierung
- Subtractive: subtraktive Interaktion und Ausloeschung zwischen Quellen
- PulseSwap: sequenzielles Rotieren durch die aktiven Layer
- Vocal Blend: dedizierter Schalter, der die Sekundaerquelle anhand der pro Cycle analysierten Tonhoehe (statt einer willkuerlichen Phasen-Kopie) ausrichtet - fuer sauberere Uebergaenge zwischen zwei unterschiedlich hoch liegenden Vocal-Takes

FACTORY PRESETS

Die Factory-Presets sind intern im Plugin ueber das Preset-Dropdown verfuegbar und werden vom Plugin als Host-Programme bereitgestellt, damit Hosts mit Programmlisten die Presets erkennen koennen.

Die Presets sollten sofort mit eigene Samples bestückt werden. Der Sinn vom Plugin ist, die eigenen Samples spannender zu gestalten.

Mehr Informationen im Ordner mit dem VST3 File in der ausführlichen Produktbeschreibung.

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